|
»Es ist auch nicht außergewöhnlich, daß ein Professor die Studenten
seines Kurses am Wochenende zu einer Wanderung einlädt.«
»Der Herr Professor Dr. ist einfach Jack und seine Parties sind toll.
Dafür erwartet Jack auch einiges an Arbeitsaufwand von seinen
Studierenden. Die Vorlesungen, Hausaufgaben, Lernen für die
Zwischenprüfungen, Berichte schreiben und ein bisschen Forschung
genügen, um sieben Tage reichlich kurz für eine Woche erscheinen zu
lassen.«
»Die Arbeitsbelastung ist immens. So manche Woche unseres Aufenthalts
artete zu einem Siebentagerennen aus: Durch viele Prüfungen und
wöchentliche oder gar tägliche Hausaufgaben wird man ständig in Atem
gehalten. Im Gegensatz zu diesen Indikatoren der Verschulung steht die
Tatsache, daß von den Studierenden wesentlich mehr selbständige
Arbeit erwartet wird als in Deutschland.«
»Wenn es dieses Programm nicht gäbe, müsste es glatt erfunden werden.
Jeder von uns würde sich dafür wieder bewerben, soviel Spaß (und Arbeit)
hat es uns gemacht.«
»Auch die Professoren werden hier hart für die Lehre rangenommen.«
»Eine weitere Umstellung betrifft das Essen: dies gilt trotz der vielen
Bäckereien und Brauereien von deutschen Einwanderern in Wisconsin.
Wer auf Spätzle nicht verzichten kann, muß sie selbst machen. Diese
Spezialität eignet sich übrigens hervorragend, um amerikanische
Freunde einzuladen, die sich hinterher bestimmt lobend über die
"German spaghetti" äußern.«
»Für mich war es auch von großer Bedeutung, für einen längeren
Zeitraum in Amerika zu leben, um mir unabhängig von Vorstellungen,
die über die Medien verbreitet werden, ein eigenes Bild von der
amerikanischen Lebenskultur und Denkweise machen zu können. Aber nicht
nur der Kontakt mit Amerikanern, sondern auch die Begegnungen mit
Studenten aus aller Welt haben meinen Horizont gewaltig erweitert.
Jeder genannte Punkt für sich alleine würde meiner Meinung nach schon
das Studium in den USA rechtfertigen. Durch die Kombination aller
Vorteile war das Integrierte Auslandsstudium ein voller Erfolg.«
»Insgesamt kann ich dieses Programm nur jedem empfehlen, dem sich
eine Chance dazu bietet.«
»In Deutschland würde mich wohl kein Professor nach der Vorlesung
bitten, während seines Urlaubs in seiner Villa zu wohnen, sein Auto zu
fahren und seine Hunde zu versorgen.«
»Auf der anderen Seite schalten die Menschen nie richtig ab: Man fährt
am Sonntagabend spontan ins Lab. Es gibt keine richtigen Pausen,
sondern halt den Sandwich am Schreibtisch. Alles zu jeder Zeit - da
macht sich auch eine gewisse Ungeduld breit. Das fast food spricht für
sich. Dementsprechend liegen die menschlichen Beziehungen immer und
überall irgendwo in der Mitte zwischen "privat" und "geschäftlich".
Die Offenheit, der lockere menschlische Umgang miteinander im Alltag
sind erstaunlich - dafür tiefere Kontakte nur schwer zu knüpfen.«
»Nach nun 10 Monaten hier, mit all den Ups und Downs, die dabei waren,
möchte ich doch sagen, daß ich nicht einmal die schlimmsten Momente
der Frustration und Depression missen möchte.«
»Bei solchen Aufenthalten gibt es immer wieder Augenblicke, bei denen
man sich fragt, wie man nun den Berg Arbeit bewältigen soll, der da
vor einem liegt. Es ist ein gutes Gefühl, hinterher sagen zu können,
daß man eben diesen bewältigt hat.«
»Es war sehr faszinierend für mich, Einblicke in das amerikanische
Bildungswesen allgemein, vor allem das Universitätssystem zu
gewinnen.«
»Ich hatte die Möglichkeit, meine anfangs gehegten Vorurteile gegen
die amerikanische Öffentlichkeit nochmals zu überdenken und abzulegen.
Das kam vor allem, weil ich mir zum ersten Mal Gedanken darüber
gemacht habe, nicht zuletzt angeregt durch Gespräche mit Amerikanern
und anderen Internationals, wie wir Deutsche auf Ausländer wirken und
wie wir miteinander umgehen. Das hat dazu beigetragen, mein Weltbild
zu verändern.«
Intergriertes Auslandsstudium an der University of Wisconsin - Madison
...zurück zum Auslandsstudium
|