Studiengang Technische Kybernetik
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Wissenschaftstheorie und Technikphilosophie

Kurzbeschreibung:
Wie lässt sich das Verhältnis von Theorien und beobachtbaren Sachverhalten erfassen? Der Weg von Beobachtungen zu Theorien wird unter den verschiedenen Methoden der "Induktion" (bis hin zum induktiv-statistischen Schließen) geregelt; auf der anderen Seite eröffnet sich ein großer Spielraum für den Umgang mit Theorien angesichts bestimmter Beobachtungsdaten, welcher selber Gegenstand mannigfacher wissenschaftstheoretischer überlegungen ist ("Falsifikationismus", "Exhaustion" etc.). Die "Wahrheitstheorien" formulieren Kriterien für die Anerkennung empirischer und theoretischer Sätze; die "Theorie des Experiments" untersucht die Bedingungen, unter denen wir Beobachtungen anerkennen; überlegungen zur "Sprachphilosophie" fragen nach den Regeln, unter denen wir Vorstellungen sprachlich identifizieren. Wissenschaftlicher und technischer Fortschritt sind eng miteinander verknüpft. In den philosophisch-anthropologischen Fragen nach dem Wesen des Menschen (mögliche Antworten reichen vom "animal rationale" (Aristoteles) über das "tool making animal" (Franklin) bis hin zum "Mängelwesen" (Gehlen)) sind jeweils zugleich die Grundlinien der Bestimmung dessen, angelegt, was Technik ist: Von der Technik als Kompensation natürlicher Mängel bis hin zur Bestimmung von Technik als Medium.

Info-Sheet:

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Weitere Informationen:
Opens external link in new window Institut für Philosophie 

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Ansprechpartner:
Opens external link in new windowProf. Dr. Catrin Misselhorn
Universität Stuttgart
Institut für Philosophie
Seidenstraße 36
Zimmer 3.063 
70174 Stuttgart 
Tel.: (+49 - 711) 685-82491
Fax: (+49 - 711) 685-82492 
E-Mail: Opens window for sending emailcatrin.misselhorn@philo.uni-stuttgart.de 

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